15. September 2016

(Rezension) Die Mühle - Elisabeth Herrmann


Die Mühle



Autor/in: Elisabeth Herrmann

Verlag: cbt
Seiten: 448 Seiten
Preis: 17,99 EUR (HC)

The Court – das waren die Coolen. Die Unerreichbaren. Die Helden von Lanas Schulzeit. Wie kann es sein, dass ausgerechnet Lana an eine Einladung zu einem Kurztrip mit der Überflieger-Clique kommt? Jahre, nachdem sie alle ihre alte Schule verlassen haben?

Die Kings und Queens der coolen Clique sind zwar wenig begeistert, als Lana statt ihres siebten Mitglieds bei ihrem Treffen auftaucht. Aber dann überschlagen sich die Ereignisse. Der Trip führt die Clique in eine alte abgelegene Mühle, umgeben von Wildnis. Alles hier scheint für sie vorbereitet zu sein. Nur wer hat eigentlich die Einladungen verschickt? Wer begrüßt sie mit schriftlichen Botschaften, hat seltsame Spiele für sie organisiert? Als der erste der Freunde verschwindet, bricht Panik in der Gruppe aus …

Bild und Klappentext - Quelle: cbt









Erstmal möchte ich beim cbt Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken!

Momentan lese ich echt gerne Thriller. Bisher wurde ich von Jugendthrillern aber immer enttäuscht. Mir fehlte immer das gewisse Etwas. Dennoch wollte ich gerne das neue Buch von Elisabeth Herrmann lesen. Auch wenn ich bisher keines ihrer Bücher gelesen habe. 

Die Grundidee von Die Mühle ist wirklich toll. Eine Jugendclique, die von einem Unbekanntem nach Karlsbad eingeladen werde. Die Jugendlichen denken es wäre eine Reunion, aber irgendwie entwickelt sich das alles ganz anders. Sie werden zu einem Picknick in den Bergen eingeladen und ab da geht so einiges schief... 

Lana war für mich als Protagonistin leider ziemlich oberflächlich. Ich konnte keine richtige Verbindung zu ihr aufbauen und habe sie auch nicht immer verstanden. Auch die anderen Protagonisten waren sehr oberflächlich und eigentlich mochte ich keinen von denen. Mir fehlten einfach teilweise die Zusammenhänge und ich bin mir ehrlich gesagt auch nicht sicher, ob ich die Story nun spannend fand oder nicht. Eigentlich ist die Idee echt genial. Aber irgendetwas fehlte mir auch hier wieder. Der Spannungsbogen war für mich eher immer so medigespannt... 
Auch das Ende kam dann ziemlich abrupt und war für mich ziemlich zusammenhanglos. Ich war sehr überrascht was dann tatsächlich dahinter steckte. 

Der Schreibstil von Elisabeth Herrmann ist eigentlich sehr locker und leicht und somit gut zu lesen. Mir persönlich hat aber einfach der Tiefgang und die absolute Spannung gefehlt. Das Buch ist gut und die Idee hätte durchaus Potential gehabt. Leider hapert es für mich stellenweise an der Umsetzung. Zudem fand ich die Persönlichkeit eher flach und lahm.



Ich denke, dass man einiges aus dem Buch hätte machen können. Wären die Protagonisten tiefgründiger gewesen und hätte die Autorin noch mehr Spannung aufgebaut, wäre es für mich ein perfekter Jugendthriller gewesen. Allerdings fehlte mir mal wieder so einiges und so reicht es leider nur für 3 von 5 Punkten.







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