30. Dezember 2015

(Rezension) Der erste letzte Kuss - Ali Harris



Der erste letzte Kuss

Autor/in: Ali Harris

Verlag: blanvalet
Seiten: 576 Seiten
Preis: 9,99 EUR (TB)





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Es ist nie zu spät für den einen letzten Kuss …

Dies ist die Liebesgeschichte von Molly und Ryan. Es ist die Geschichte davon, wie sie sich zum ersten Mal küssen, als Ryan der beliebteste Junge des Städtchens ist und Molly eine unsichere Fünfzehnjährige – und davon wie dieser Kuss kein gutes Ende nimmt. Dies ist aber auch die Geschichte davon, wie sich Molly und Ryan Jahre später wieder begegnen und eine zweite Chance bekommen. Es ist wie ein wahr gewordener Traum. Doch dann müssen Molly und Ryan feststellen, dass Liebe allein manchmal einfach nicht genug ist. Es braucht auch den Mut, dafür zu kämpfen. Gerade dann, wenn einem das Glück plötzlich entgleitet …


Bild und Klappentext - Quelle: blanvalet








Erstmal möchte ich mich ganz herzlich bei dem blanvalet Verlag für das wundervolle Rezensionsexemplar bedanken! <3 




Manchmal brauche ich einfach eine Liebesgeschichte, die so richtig tragisch ist. Ich liebe die Bücher von Jojo Moyes und Cecilia Ahern. Der Klappentext von "Der erste letzte Kuss" hörte sich sehr vielversprechend an und ich habe auf eine tragische Liebesgeschichte mit vielen Tränen meinerseits erwartet. Leider wurden meine Erwartungen bei Weitem nicht erfüllt. 

Das Problem mit dem Buch ist einfach, dass es aus verschiedenen Zeiten erzählt wird. An und für sich ja kein Problem, wenn es nur Gegenwarte und EINE Vergangenheit geben würde. Aber Ali Harris erzählt die Vergangenheit leider aus vielen verschiedenen Vergangenheiten. 2001, 2002, 2003 dann 1998 und dann wieder 2005. Das ganze ist wahnsinnig verwirrend und hat mich richtig genervt. Denn ich brauchte immer erst einen Moment bis ich wusste, welches Alter die Protagonistin Molly in dem Moment hat. Des Weiteren ist die Geschichte leider auch nicht besonders spannend. Molly ist einfach ein Mädchen wie zehntausend andere auch und für mich war ihre Beziehung zu Ryan auch nichts besonderes. Die ersten 200 Seiten waren langweilig. Es passierte nichts spannendes und ich musste mich zwingen weiterzulesen. Wäre es kein Rezensionsexemplar gewesen hätte ich an dieser Stelle wohl aufgehört. 
Ab ca. Seite 450 kommt die Story dann in Fahrt und es wird definitiv eine Geschichte fürs Herz. Endlich konnte ich genau die Gefühle spüren, die mir die vielen Seiten vorher gefehlt haben. Es ist eine dieser Geschichten, in die ich mich dann zu 100 % hineinversetzen konnte und genau das transportierte den Schmerz und die Tragik. Das Buch konnte mich dann noch packen und die letzten Seite habe ich verschlungen. 

Dennoch bin ich der Meinung, dass man sich ungefähr 300 Seiten des Buches hätte sparen können. 




Ein wundervolles Ende mit viel Liebe, Drama und Schmerz. Leider ist der Anfang des Buches so langweilig, dass man sich wirklich zwingen muss weiterzulesen. 
Daher kann ich hier leider nur 3 von 5 Punkten vergeben.



1 Kommentar:

  1. Hallo Liebes ;-)
    Auch wenn das neue Jahr schon wieder volles Programm läuft, mag ich zunächst nicht verpassen, dir ein zauberhaft, neues Jahr zu wünschen. <3
    Nun aber zu deiner Rezension.
    Beim Klappentext dachte ich noch so: oh...könnte ich mir vermerken.
    Doch dann bin ich bei deinem offensichtlichen ABER angekommen.
    Auch für mich gab es schon Bücher, die mich erst zum Ende hin überzeugen konnten. Bei einer Reihe habe ich dann sogar noch zur Fortsetzung deswegen gegriffen.
    Aber ganz ehrlich, über die Hälfte des Buches, Seite 450 von 576 ? Da muss man echt Durchhaltevermögen haben.
    Positives wie Negatives hast du sehr gut in deine Rezension eingebracht.
    Liebste Grüße,
    Hibi

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