(Rezension) Unendlich wir - Amy Harmon







Bonnie Rae Shelbys Leben scheint ein wahr gewordener Traum: Sie ist eine der erfolgreichsten Popsängerinnen der Welt, hat Millionen von Fans, mehr Geld, als sie je ausgeben könnte … und sie will sterben. Finn Clyde ist ein Niemand. Das Einzige, was für ihn im Leben Sinn ergibt, ist Mathematik. Allerdings hat ihn das bisher noch nicht weit gebracht. Er will ganz neu anfangen, in Las Vegas, weit weg von den Schatten seiner Vergangenheit. Doch dann sieht er die junge Frau auf der Brücke in New York. Er weiß, dass sie springen wird. Und er muss eine Entscheidung treffen …


Quelle: Egmont Ink





Hmm, also ich hatte bereits solo viele positive Meinungen zu dem Buch gehört, dass ich echt megamäßig hohe Erwartungen hatte. Und ich muss leider gleich zu Beginn sagen, dass sich diese bei Weitem nicht erfüllt haben. Ich sage euch auch sofort warum...

Ich habe ein Buch mit wahnsinnig viel Gefühl erwartet. Und zwar soviel Gefühl, dass es mich zum Weinen bringen würde. Leider sind meine Augen so trocken geblieben wie die Wüste. 
Die Gefühle sind zwar da und ich hatte auch durchaus Mitleid mit Bonnie oder auch Finn. Aber mir fehlte der heftige Schmerz, den man empfinden muss, wenn man seinen Zwilling verloren hat. Ich habe das Gefühl gehabt, dass das gar nicht wirklich rüberkam. Natürlich geht es ja auch in erster Linie um Finn und Bonnie und der Road Trip der beiden war ja auch ganz nett zu lesen. Aber mehr als nett war es leider nicht. Ich habe mich an manchen Stellen leider ziemlich gelangweilt, aber das lag vielleicht auch mehr daran, dass ich einfach keine emotionale Bindung zu den beiden aufbauen konnte. 

Dabei fand ich die Story über eine Popikone und einen Ex-Häftling echt interessant. An manchen Stellen musste ich irgendwie auch an Britney Spears denken. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass sie eine Vorlage gewesen könnte. 

Das Ende des Buches ist für mich echt übertrieben. Es gibt da ein Ereignis (ich will euch nicht spoilern), dass sollte man vielleicht nicht direkt nach 1 Woche kennenlernen tun... 

Nun ja, wie gesagt. Ich fand es ganz nett zu lesen, aber hat mich jetzt nicht wirklich in meiner Gefühlswelt erschüttert. Es hat mich einfach nicht richtig berührt. 


Mir fehlte Spannung, Dramatik und die ganz großen Gefühlen. So ist es ein Buch, das man durchaus lesen kann, aber nicht muss. 
Daher bekommt Unendlich wir 3 von 5 Punkten von mir...






Kommentare:

  1. Hallöchen :)
    Teilweise ging es mir wie dir, dass mir einfach etwas mehr Spannung fehlte, obwohl diese oft reingepasst hätte.
    Und dadurch dass man mit hohen Erwartungen rangeht ist man hinterher natürlich enttäuschter wenn mans dann doch nicht mag.
    Und ich glaube ich weiß was du mit dem Ende meinst, aber bin mir nicht mehr sicher, weil es schon etwas her ist..
    Eine schöne Rezension, die ich auch gut nachvollziehen kann :)
    Nadine♥

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  2. Hallo Maus
    Ich dachte schon ich wäre die einzigste die das Buch “doof“ findet :D

    Alles Liebe
    Nadine

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  3. Oh nein, Sonja, Nadine, ihr zerstört mein Weltbild...haha...nein Spaß, aber mich hat es ja sowas von geflasht, ich hab die ganze Nacht durchgelesen und hab ein paar Mal so geheult. Aber Geschmäcker sind verschieden, das merkt man ja immer wieder und das ist ja auch gut so. :) Schade trotzdem das es dich nicht gepackt hat meine Liebe. :-/

    Liebe Grüße Ina

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