17. Mai 2015

[REZENSION] Big Game - Dan Smith







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In der Nacht vor seinem dreizehnten Geburtstag muss Oskari allein in die Wildnis, so verlangt es die Tradition. Bewaffnet mit Pfeil und Bogen soll er ein Tier erlegen, um seine Männlichkeit zu beweisen. Dass Oskari den Bogen kaum spannen kann, erleichtert die Sache nicht gerade. Doch dann fällt ihm der amerikanische Präsident quasi direkt vor die Füße. Er ist nur knapp einem Attentat entkommen und sieht trotz seines schicken Anzugs nicht so aus, als hätte er die Lage im Griff. Jetzt kann Oskari zeigen, was in ihm steckt.






Oskari muss an dem Tag vor seinem 13. Geburtstag in den Wald und dort über Nacht bleiben. Seine Aufgabe ist es auf die Jagd zu gehen und am nächsten Tag mit seiner Beute wiederzukehren. Und dann ist er endlich kein Junge mehr, sondern ein Mann!
Das Problem ist nur: Oskari ist kein guter Jäger. Er schafft es noch nicht mal den traditionellen Bogen zu spannen und ausgerechnet diesen braucht er aber doch, um seine Beute zu schießen. Der Druck ist zudem ernorm hoch, denn sein eigener Vater hat bei seiner damaligen Traditionsjagd einen Bären geschossen. 
Als Oskari aber im Wald ist entdeckt ein paar Männer, die absolut nichts Gutes im Schilde führen. Als er dann auch noch den Präsidenten der vereinigten Staaten im Wald findet wird Oskari schnell klar, dass der Wald etwas anderes für ihn hat als nur eine lahme Beute...


Ich habe den Einstieg in das Buch sehr schnell gefunden und konnte dann auch gar nicht mehr wirklich aufhören zu lesen. Denn Dan Smith hat einfach einen tollen Schreibstil, der einen von der ersten Seite an fesselt und dann nicht mehr los lässt. 
Oskari ist einfach toll. Er ist am Anfang sehr verunsichert und hält nicht gerade viel von sich selber. Doch das ändert sich als er den Präsidenten der vereinigten Staaten verletzt im Wald findet. Dieser wurde in einen Hinterhalt gelockt und schwebt nun in größter Gefahr. Oskari kann endlich zeigen was in ihm steckt und die Entwicklung die er im Laufe des Buches hinlegt ist absolut toll. Er merkt selber, dass er doch ein guter Jäger ist auch wenn er nicht gerade der kräftigste ist. Aber darauf kommt es ja nicht nur an. Ein guter Jäger braucht nunmal nicht nur Kraft und Schnelligkeit, sondern auch Köpfchen. Und das Oskari ein cleveres Bürschchen ist stellt er immer wieder unter Beweis, indem er den Präsidenten immer wieder befreit und mit ihm vor den furchterregnenden Männern flüchtet.
Die Botschaft ist wohl klar: Man muss nicht immer groß sein, um groß zu sein :) Auch mit Köpfchen kann man viel erreichen. 

Die Story ist spannend und ich konnte das Buch gar nicht mehr aus den Händen legen. Man will einfach immer weiter lesen und wissen was aus Oskari und dem Präsidenten wird. Und so verfliegen die Stunden und zack ist das Buch auch schon beendet. :( Und das ist auch der einzige Kritikpunkt: Es ist leider viel zu schnell zu Ende :D






Ein toller Jugendroman, der eher für Jungs geeignet ist. Aber auch wir Großen werden an diesem Jugendbuch unsere wahre Freude haben. Und das Gute ist: Das Buch wurde verfilmt und startet bereits am 18.06.2015 in den deutschen Kinos.









Oskari erhält von mir 5 von 5 Punkten.






Vielen lieben Dank an den Chicken House Verlag für die Bereitstellung dieses wundervollen Rezensionsexemplars!






Kommentare:

  1. Hey!
    Schöne Rezi, ich fand das Buch auch voll toll. :-)
    LG Becci

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  2. Hallo meine Liebe :)

    Schön, dass es dir gefallen hat :) <3

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