15. Februar 2014

[REZENSION] Glutroter Mond - Narcia Kensing




Klappentext:

Im Jahr 2183 liegen Städte in Trümmern, ganze Länder sind entvölkert. Die Überlebenden eines verheerenden Krieges führen ein tristes und von wenigen Obrigkeiten vorbestimmtes Leben in umzäunten und streng bewachten Arealen. Die sechzehnjährige Holly ist nur eine von vielen, doch sie träumt seit ihrer Kindheit davon, in die Ränge der Obersten aufzusteigen, denn einmal im Jahr werden junge Menschen aus den Ghettos in ihre Reihen rekrutiert. Sie hält es für einen Glücksfall, als der düstere Cade sich bereit erklärt, ihr diesen Wunsch zu erfüllen. Doch damit nimmt ihr Martyrium erst seinen Anfang, denn Cade ist weder der, der er vorgibt zu sein, noch ist das Leben jenseits der Barrieren das Paradies, das Holly sich immer erträumt hat. Ist am Ende alles nur eine Lüge?


Rezension



Zusammenfassung:

Holly und ihr bester Freund leben zusammen in einer Kommune. Ihre Stadt liegt in Trümmern, aber das kennen sie nicht anders. Die Zentrale überwacht ihr Leben und sorgt dafür, dass sie Nahrung bekommen und alle gleich sind, damit keine Neider entstehen.
Für Holly gibt es nichts anderes als rekrutiert zu werden und über die Brücke in die sogenannte Zentrale zu gelangen. Denn auch ihre Eltern wurden damals auserwählt.
Doch als es endlich soweit ist wird Holly durch einen Hinterhalt der Zugang zur Zentrale verwehrt.
Durch Zufall treffen Neil und Holly auf Cade, der sich als einer der Obersten ausgibt und den beiden verspricht in die Zentrale zu gelangen.
Doch Cade ist kein Oberster und Neil und Holly werden Zentrale nie erreichen. Stattdessen sind sie seine Gefangenen und befinden sich in höchster Gefahr.



Buchkritik:


Der Schreibstil der Autorin gefällt mir in diesem Buch nicht so besonders gut. Gerade in den ersten Kapiteln wirft sie mit kurzen, abgehakten Sätzen um sich und es gelingt ihr nicht wirklich Spannung aufzubauen. Die Geschichte ist von der Idee wirklich gut, aber ich habe lange gebraucht um mit der Protagonistin Holly warm zu werden. 
Cade hingegen ist von Anfang an ein fesselnder Charakter und wurde von der Autorin auch wirklich gut dargestellt. Die Geschichte aus seiner Perspektive hat mich mehr überzeugt als aus Hollys Sicht.
Was mich ehrlich genervt hat waren die vielen Wiederholungen von Umschreibungen. Bestes Beispiel dafür ist: es ist der Mut einer Verzweifelten, der aus ihr spricht.
Diesen Satz konnte ich nachher echt nicht mehr lesen.

Zum Ende hin wurde das Buch dann besser und auch Holly wurde mir sympathischer. Trotzdem blieb das Gefühl, dass die Story eher so vor sich hinplätschert.
Das Buch konnte mich demnach leider nicht zu 100 % überzeugen.

Fazit:

Ich vergebe hier 3 von 5 Sternen, weil die Idee des Buch und die Handlung an sich echt gut ist.


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